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Sind Fälschungen ein großes Problem? Wie geht NHR damit um?

Gefälschte Netzwerkgeräte sind auf dem Markt im Umlauf, was insbesondere vorherrschende Marken wie Cisco betrifft. NHR konnte jedoch in den vergangenen Jahren einen Rückgang der Fälschungen beobachten. Im Zeitraum 2001 bis 2002 lag die Zahl der Fälschungen noch wesentlich höher, die Anstrengungen von Herstellern, Gesetzeshütern und Wiederverkäufern auf dem Zweitmarkt haben jedoch bewirkt, dass der Handel mit diesen Produkten erheblich eingedämmt wurde. Am häufigsten werden heute Module von geringerem Wert wie PIX-Karten und GBICs gefälscht. Im Bemühen, das Problem gefälschter Geräte gänzlich zu beseitigen, entwickelte NHR ein Counterfeit Abatement Program, also ein Programm zur Fälschungsbekämpfung. CAP beinhaltet ein striktes Verfahren zur Identifizierung verdächtiger Geräte, Sperrung zwecks gründlicher und detaillierter Untersuchung, Dokumentation sich entwickelnder Fälschungstechniken und Führung einer umfassenden Informationsbank, die von den Qualitätstechnikern von NHR weltweit genutzt wird, um zu gewährleisten, dass alle NHR-Geräte authentisch sind und den Werksvorschriften entsprechen. Um dieses Anliegen branchenweit zu verfechten, ist NHR als Gründungsmitglied der UNEDA (Used Networking Equipment Dealer Association) beigetreten. Eines der Ziele dieser Organisation besteht darin, dazu beizutragen, dass alle Mitglieder (mehr als 300) Methoden zur Erkennung von Fälschungen untereinander weitergeben. Die Sensibilisierung von Wiederverkäufern und Kunden für das Problem ist die beste Möglichkeit, sich gegen Fälscher zu wehren.