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Global Product Manager for Servers & Storage
Date: Do, 07/02/2015 - 01:08

10 Dinge, die Sie bei der Auswahl eines Servers berücksichtigen sollten

Wenn mich jemand in Bezug auf Server um Rat bittet, versuche ich zunächst einmal, mir ein Bild von der Infrastruktur und den OEM-Herstellern des Kunden zu machen.  Es ist wichtig, möglichst viele Informationen in Erfahrung zu bringen, damit wir dem Kunden die kostengünstigste Lösung bereitstellen können. 

  1. Gibt es in Ihrem Unternehmen eine Standardisierung auf bestimmte OEMs?
  2. Welche Arten von Anwendungen möchten Sie ausführen? Wie viele?
  3. Welche Art von Prozessor benötigen Sie? Wie viele?
  4. Wird der Server zur Virtualisierung eingesetzt?
  5. Welche Arten von Switch-Ports benötigen Sie zur Unterstützung des Servers? Wie viele?
  6. Was ist wichtiger: CPU-Geschwindigkeit oder Anzahl der Kerne (Core-Count)?  Oder ist beides gleich wichtig?
  7. Soll die Verwaltung per Remote-Zugriff möglich sein?
  8. Welche Art von Konnektivität wird benötigt? 1 GbE, 10 GbE, 10 Gb SFP+ oder FC?
  9. Wie viel Speicher benötigen Sie?
  10. Wie viel Strom benötigen Sie wirklich?

Bei der Serverauswahl ist zu berücksichtigen, welche Anwendungen auf dem Server ausgeführt werden sollen. Die Anwendungen selbst sind in der Regel robust. Aber wenn Sie nicht die richtige Hardware zur Unterstützung der Anwendungen einsetzen, riskieren Sie Latenzzeiten, Fehler und, schlimmer noch, Ausfallzeiten.

Informieren Sie sich stets beim OEM über die Hardware-Anforderungen der einzelnen Anwendungen. Unternehmen, die viele Anwendungen betreiben (z. B. Dateisystem, E-Mail, CRM und Datenbank), benötigen leistungsstärkere Tower-, Rack- oder Blade-Server.

Im Hinblick auf Prozessoren sollten Sie die verwendete Anwendung berücksichtigen. Jede Anwendung stellt bestimmte Anforderungen an Art, Kern und Geschwindigkeit des Prozessors. Es hat keinen Sinn, einen übermäßig leistungsstarken Prozessor zu kaufen, denn damit geben Sie viel Geld für etwas aus, das Sie nicht brauchen. Sie sollten keinesfalls einen Prozessor verwenden, der nicht zu Ihrem Server passt, denn damit schaffen Sie umgehend einen chronischen Engpass.

Manchmal bestellen Kunden mehr Server, als sie an ihren Switch anschließen können. Sie sollten also unbedingt die freien Ports in Ihrem bestehenden Netzwerk zählen, um zu ermitteln, ob Sie zur Unterstützung Ihrer neuen Server einen weiteren Switch erwerben müssen.

In Bezug auf Speicher gilt: Je mehr, desto besser. Die anfänglichen Kosten sind zwar höher, aber wer will schon das Netzwerk lahmlegen, um Serverspeicher zu installieren, und ständig an die Speichergrenzen stoßen, wenn sich all dies gleich bei der Erstinstallation vermeiden lässt?  Am besten bestücken Sie den Server von vornherein mit dem maximalen Speicher und ersparen sich damit künftige Ausfallzeiten des Netzwerks.

Berechnen Sie abschließend den Strombedarf Ihres Servers, damit Sie die entsprechenden Vorkehrungen treffen können.  Stromverbrauch – und vor allen dessen Senkung – ist immer ein heißes Thema.  Der Stromverbrauch Ihres Servers kann je nach den installierten Komponenten ganz schnell steigen.  Überprüfen Sie den Stromverbrauch der einzelnen Komponenten und treffen Sie die richtige Auswahl für die Anforderungen Ihrer Umgebung.

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