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Die Zukunft des Datenschutzes

Kategorie: Blog

Warum man auf den Schutz der Privatsphäre setzen sollte

Die Feiern zum Chinesischen Neujahr haben uns daran erinnert, wie wichtig es ist, gute Vorsätze für unsere Gesundheit und unseren Wohlstand zu fassen und einzuhalten.

Wobei ich als ein in Asien lebender Mensch aus dem Westen persönlich eigentlich nicht zuerst an „Wohlstand“ denke.

Meiner kulturellen Prägung entspricht vielleicht eher der Begriff „Erfolg“. Wenn ich nun über die vielen Neujahrswünsche nachdenke, die ich erhalten habe, beschäftigt mich also vor allem das Thema „Erfolg“. Und ich glaube, dass sich heute jede Diskussion darüber, was wir unter Erfolg verstehen, auch dem Problem Datenschutz denke.

Dieses schwierige Thema hat 2018 die Schlagzeilen bestimmt. Fast im Wochentakt erfuhren wir aus den Nachrichten von führenden Technologie-Unternehmen, die das stillschweigende Vertrauen, das Verbraucher ihnen entgegenbringen, immer noch leichtfertig missachten.

Im Januar zum Beispiel verkündete Twitter, man habe eine Sicherheitslücke entdeckt, durch die nach bestimmte Änderungen an Konten private Tweets (Nachrichten) öffentlich sichtbar wurden. #Upps!

Die Probleme reichen von Sicherheitsverstößen bis zur verbreiteten Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte, und Unternehmen wie Facebook oder Amazon stehen inzwischen unter kritischer Beobachtung durch Medien, Behörden und Nutzer.

Über wie viele unserer Daten verfügen diese Unternehmen eigentlich? Welchen Einfluss haben wir als Kunden darauf, wie Unternehmen, deren Dienste wir nutzen, unsere Daten verwenden? Welchen Preis sind wir bereit für die Vorteile, die wir erhalten, zu bezahlen.

Letzten Monat forderte Apple CEO Tim Cook die Federal Trade Commission (FTC) auf, klarer für den Schutz der Privatsphäre und der Daten von Nutzern Position zu beziehen. Außerdem bat er den US-Kongress eindringlich, „umfassende Bundesgesetze für den Datenschutz“ in der Art der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu erlassen etwa, in der die Regeln der Verarbeitung personenbezogener Daten festgelegt sind.

Die unangenehme Wahrheit: Die meisten Menschen wünschen einen Schutz ihrer privaten Daten, handeln aber nicht danach
Wir erleben jede Woche wie Prominente, Politiker oder sogar Unternehmen online Dinge verbreiten, die ihnen später auf die Füße fallen. Selbst die so verehrte Aufräum-Beraterin Marie Kondo musste ihre Position zum Entsorgen von Büchern klarstellen. Manche Leute behaupten zwar, dass ihnen Datenschutz am Herzen liege, doch ihr Verhalten online steht oft im Widerspruch zu ihren Einstellungen.

Das Thema Datenschutz ist wichtig, denn es hat Einfluss auf die Strategien, die Unternehmen für die verschiedenen Aspekte ihrer operativen Tätigkeit festlegen. Lehrreiche Beispiele, die uns vor Fehlern warnen können, finden sich in Science-Fiction (Sci-Fi)-Stories. Datenschutz ist ein Thema, das in diesem Genre in aufschlussreicher Weise behandelt wird.

Wie viele von Ihnen, die in der Welt der Technologie arbeiten, bin ich ein großer Sci-Fi-Fan. Mehr als jede andere fiktionale Gattung vermag Sci-Fi Probleme zu beleuchten, die in unser kollektives Bewusstsein einsickern. Ob es um Politik, Wirtschaft, Religion, Technik oder Wissenschaft geht, Science-Fiction kann den Zeitgeist in einer Welt einfangen, in der wir uns manchmal keinen rechten Reim auf die Dinge machen können.

Wie sähe wohl eine Welt ohne ethische Prinzipien aus, in der nur die Begierden regieren? Eine Antwort auf diese Frage gibt uns zum Beispiel die Serie Black Mirror. Sie zeichnet das düstere Bild einer Zukunft, in der wir bedenkenlos alle Aspekte unseres Lebens digitalisieren.

Charlie Brookers Black Mirror vermittelt uns verstörende Einblicke in mögliche Entwicklungen, in denen die Technologie eine zentrale Rolle spielt. Meine Lieblingsfolgen, „Das transparente Ich“ und „Arkangel“, basieren beide auf der Idee, mithilfe implantierter Chips alles zu erfassen, was eine Person sieht, hört und tut. Was es bedeutet, das Leben eines Menschen permanent aufzuzeichnen, ist für sich genommen schon eine interessante Frage. Noch komplexer und auch beängstigender wird es allerdings, wenn andere Leute Zugang zu diesen Daten haben oder wenn es jemandem gelingt, die Erinnerungen eines anderen zu hacken.

Was passiert, wenn Organisationen Zugang zu diesen Erfahrungen erlangen? Was würde es bedeuten, wenn eine höhere Macht alles aufzeichnete, was du sagst oder tust? Im Kontext solcher Fragen ist ein nicht komplett ausgeleuchtetes Leben vielleicht gar nicht so schlecht.

Datenschutz als zentrale Aufgabe
Sci-Fi führt uns auf eine unheimliche Weise die negative Utopie einer Welt vor Augen, in der Technik und Wissenschaft missbraucht werden. Der Schutz persönlicher Daten und die Verwendung solcher Daten sind zu einem großen Problem geworden, weil die Nutzer lange Zeit nicht über die unvorhergesehenen Folgen ihrer Online-Aktivitäten nachgedacht haben.

Und Unternehmen gehen ihrerseits allzu bedenkenlos mit den Daten um. „Wir wissen, dass wir besser werden müssen“ lautet die besänftigende Formel, die Verantwortliche gerne in die öffentlichen Entschuldigungen ihrer Unternehmen einflechten, wie es auch Sheryl Sandberg von Facebook im Januar in Davos getan hat.

Anstatt sich in Entschuldigungsritualen zu ergehen, müssten die Unternehmen dringend daran arbeiten, den Datenschutz zu einem Teil ihrer DNA zu machen. Eine unserer Hauptaufgaben bei Curvature besteht darin, Unternehmen bei der optimalen Nutzung ihrer Anlagen zu unterstützen. Außerdem arbeiten wir für Nachhaltigkeit, indem wir Altgeräte wiederaufbereiten oder umfunktionieren. Wie für alle Unternehmen, die tief in die IT-Infrastruktur der Kunden einsteigen, ist für uns ein Vertrauensverhältnis zu den Kunden von größter Bedeutung.

Aus diesem Grund messen wir dem Datenschutz die höchste Priorität bei. Wir wissen, dass der sichere Umgang mit Daten für unsere Kunden ein zentrales Anliegen ist, dem wir mit unserer Geräteentsorgung, externen Zertifizierungen und unserer unabhängigen Drittanbieterwartung gerecht werden. Ich bin davon überzeugt, dass der Datenschutz nichts ist, was man einfach so nachträglich erledigt.

In Ihrem Geschäft sollte der Wert des Datenschutzes ein Schwerpunkt sein. Für unseres ist er es in jedem Fall. Wenn Unternehmen damit beginnen, ihren „Wohlstand“ auf den Schutz von Kunden- und Nutzerdaten zu setzen und den Datenschutz zu einer Top-Priorität zu machen, werden Unternehmen und Kunden gewinnen.

Ich würde gern von Ihnen erfahren, was Sie über dieses Thema denken und wie die führenden Technologie-Unternehmen das Problem mit dem Schutz privater Daten lösen können. Brauchen wir mehr Gesetze, um die Unternehmen zu ihrem Glück zu zwingen? Sind Strafzahlungen die Lösung?

Zwischenzeitlich wünsche ich meinen Kollegen, Freunden und Partnern zum Chinesischen Neujahrsfest „Gong Xi Fa Cai“ (Glück und Wohlstand) im Jahr des Schweins!

 

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