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Vier Schritte zur Auswahl des richtigen Servers

Neue Impulse durch den Austausch von Komponenten
Was die Anschaffung und Wartung von Servern betrifft, ist es an der Zeit, das Status-quo-Denken abzulegen. Schließlich hat das Festhalten an vermeintlichen Gewissheiten darüber, welche zentralen IT-Komponenten man kauft oder aufrüstet und wann man dies tut, häufig nur den folgenden Effekt: Man bezahlt zu viel für neue Geräte und nutzt die bestehende Ausrüstung nicht voll aus. Man muss die vielen Mythen und Irrtümer, die es im Zusammenhang mit den Anschaffungskosten für IT-Infrastruktur gibt, ausräumen und den eigenen IT-IQ verbessern, um sich auf die digitale Transformation vorzubereiten.

Angesichts der Verheißungen und des Potenzials von Cloud-gehosteten Diensten stehen IT-Manager unter einem permanenten Druck, die Kosteneffizienz von vor Ort installierten Infrastrukturen zu belegen. Am Anfang steht die Auswahl der richtigen Geräte mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für die jeweilige Aufgabe. Meist verändert sich das Spiel rund um die IT-Anschaffungen durch den Austausch von Komponenten zu Ihren Gunsten.

Auswahl der Prozessoren
Die neuesten x86-Prozessoren erhöhen die Leistung natürlich erheblich, aber brauchen Sie wirklich so viel Power für die Ausführung der betrieblichen Kernanwendungen? Die meisten Unternehmen erreichen nach wie vor nur eine relativ geringe Gesamtserver- und CPU-Auslastung in ihren Infrastrukturen. Tatsächlich ergab eine Studie, die große Unternehmen mit mehr als 100 physischen Servern untersuchte, eine durchschnittliche x86-Server-Auslastung von 8 bis 20 %.1.

Je nach Aufgabe ist es also möglich, dass Sie für Leistung bezahlen, die Sie eigentlich gar nicht benötigen. Prüfen Sie daher sorgfältig, welche Art von Prozessor, Kern und Geschwindigkeit erforderlich ist, um Anwendungen optimal am Laufen zu halten. Fazit: High-End-Prozessoren sind teuer, und es gibt keinen triftigen Grund, für Kapazitäten zu bezahlen, die Sie nicht nutzen und nicht wirklich brauchen. Prozessoren können 30 % oder mehr der Gesamtkosten der Serverhardware ausmachen.2.

Eine Entscheidung gegen das leistungsstärkste Prozessormodell zugunsten einer kostengünstigeren Variante kann Hardware-Einsparungen von etwa einem Drittel bedeuten, während die Spitzenleistung nur um 10 % geringer ausfällt. Mit einem solchen sachlich begründeten Kompromiss können die meisten Endanwender leben.

Speicher ist wichtig
Dasselbe gilt auch für die Beurteilung der Speicherkapazität von Servern. Wenn es um Speicher geht, ist mehr grundsätzlich besser. Die Anschaffungskosten zu Beginn mögen höher sein, aber so wird vermieden, dass das Netzwerk zu einem späteren Zeitpunkt außer Betrieb genommen werden muss, um den Speicher zu maximieren.

Allerdings kann es bei den Preisen für DIMM-Speichermodule (Dual In Line Memory Module) drunter und drüber gehen, und der Kauf wird zusätzlich durch eine schier endlose Auswahl an Modellen erschwert. Sie sollten bedenken, dass jedes DIMM sich im Preis etwas unterscheiden kann, machen Sie also Ihre Hausaufgaben.

Der Preis pro GB kann zwischen den Modellen sogar bei gleicher Speicherkapazität stark variieren. Wenn Sie sich vorab Zeit für die entsprechenden Berechnungen nehmen, kann das sehr aufschlussreich sein und am Ende Ihr Budget schonen. Im vergangenen Jahr zum Beispiel fanden Analysten bei einem Kostenvergleich zwischen acht DIMMs mit 16 GB einerseits und 16 DIMMs mit 8 GB andererseits heraus, dass Einsparungen von 30 % erzielt werden konnten – ohne negative Auswirkungen auf die Netto-Speicherkapazität oder die Leistung.3.

Eine derartige Volatilität bedeutet, dass sich die besten Angebote schnell ändern können und dies von Monat zu Monat auch tun. Traditionell sinken die Preise für Serverspeicher im Laufe der Zeit, aber plötzliche und unerwartete Engpässe können kurzfristig zu Preiserhöhungen führen. Es sollte Teil Ihres Best-Practice-Ansatzes sein, für jeden Kauf immer die aktuell niedrigsten DIMM-Kosten zu ermitteln. Geben Sie niemals blind eine Bestellung auf der Grundlage eines früheren Einkaufs auf.

Regeln für Drittanbieter-Speicher
Die vielleicht beste Möglichkeit, Geld beim Speicher zu sparen, bieten Komponenten von Drittanbietern. In Wahrheit ist es ja so, dass selbst die führenden Hersteller ihre Speicher meist nicht selbst herstellen. Die überwiegende Mehrheit wird einfach nur mit einer anderen Marke versehen und mit astronomischen Aufpreisen verkauft. Suchen Sie sich einen kompetenten Sekundärmarktanbieter, der sicherstellt, dass alle Drittanbieter-Komponenten auch wirklich von hoher Qualität sind. Letztendlich werden Sie immerhin 40 bis 60 % gegenüber den Listenpreisen des Herstellers sparen.

Seriöse Sekundärmarktanbieter bieten auch vergleichbare Garantien wie die Hersteller, und führende Bezugsquellen gewähren sogar eine lebenslange Garantie – das wäre dann die kostengünstigste Möglichkeit, ihrem Rechenzentrum zu mehr Leistung zu verhelfen.

Die Situation bei SSDs
Solid-State-Laufwerke (SSDs) werden immer erschwinglicher und sind somit problemlos verfügbar, was positiv für Serveranwendungen ist. Aber die überlegene Leistung von SSDs bringt potenzielle Fallen beim Einkauf mit sich. Man muss sich bei den Angeboten zwischen verschiedenen Größen, Formfaktoren, Flash-Technologien und Schnittstellen entscheiden.

SSD-Preise können darüber hinaus schwanken, überprüfen Sie Ihre Beschaffungsstrategien also am besten monatlich. Käufer können nach einer Überprüfung der Einkaufskriterien mindestens 40 % einsparen. Das schließt auch die Überlegung ein, SSDs auf Basis preiswerterer oder zuverlässigerer Flash-Technologien zu kaufen.4 Die Best Practices im Einkauf sollten die Eignungsprüfung aller in Erwägung gezogener SSDs beinhalten, wobei insbesondere jene mit schnelleren Schnittstellen und kleineren Formfaktoren berücksichtigt werden sollten, damit die Leistung den vorgesehenen Verwendungszwecken und Anwendungen entspricht. Wählen Sie keine High-End-Laufwerke, wenn diese für die Anwendungen nicht erforderlich sind.

Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die Gartner-Publikation „10 Ways to Reduce the Cost of Acquiring Servers“ (Zehn Möglichkeiten, die Anschaffungskosten für Server zu senken)

 


1.Gartner: „However, even with the widespread adoption of virtualization over the last five years, most enterprises still report relatively low overall server and CPU utilization across their infrastructure. One Gartner study of large enterprises showed an average x86 server CPU utilization between 8% and 20%.Gartner, 10 Ways to Reduce the Cost of Acquiring Servers, Daniel Bowers, 27. Oktober 2017.

2.Gartner sagt: „On an x86 rack server with two processors, the processors can represent 30% or more of the total cost of the server hardware. In the example shown in Figure 2, avoiding the highest-performing Intel Xeon Platinum 8180 processor in favor of the lower-premium 8168 processor yields a server with a 35% reduction in hardware list price, but only a 10% reduction in peak performance.Ebd.

3.Gartner berichtet: „Lower-cost ways to achieve a desired memory amount can be discovered by analyzing the multiple combinations of DIMM counts and sizes available. In one example, on an x86 server model in mid-2017, choosing eight 16GB DIMMs instead of 16 8GB DIMMs resulted in a 30% lower cost for memory, with no difference in net memory capacity or memory performance.Ebd.

4.Gartner: „By revisiting the choice of SSD types, including considering new SSDs built from cheaper or more reliable flash technologies introduced since the initial configuration selection, buyers can save 40% or more on SSDs.Ebd. GARTNER ist eine eingetragene Marke und Dienstleistungsmarke von Gartner, Inc. und/oder seinen Tochtergesellschaften in den USA und international und wird hierin mit Genehmigung verwendet. Alle Rechte vorbehalten. Gartner unterstützt weder die in seinen Forschungspublikationen beschriebenen Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen noch rät Gartner den Nutzern der Technologien, ausschließlich die Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder sonstigen Kennzeichnungen zu wählen. Die Forschungspublikationen von Gartner enthalten die Meinungen der Forschungseinrichtung von Gartner und sind nicht als Tatsachenaussagen auszulegen. Gartner lehnt jegliche Gewährleistung, sei sie ausdrücklich oder impliziert, in Bezug auf seine Forschungsarbeiten ab. Dies umfasst auch jegliche Gewährleistungen hinsichtlich der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

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