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Überdenken Sie Ihre Strategie für Wartung und Support von IT-Hardware

Welche Strategie verfolgen Sie derzeit bei der Hardware-Beschaffung? Erledigen Sie die Dinge einfach so, wie man es immer getan hat? Wie wäre es, wenn Sie Ihre IT-Umgebung einmal aus einer anderen Perspektive betrachten und sich auf die Frage konzentrieren: Was ist für mein Geschäft und mein Budget das Beste? Welche Perspektiven eröffnen sich für Ihr Unternehmen, wenn Sie Ihre Strategie für Hardware und Wartung an Ihren Wachstumszielen anstatt an einem Hersteller ausrichten?

Dieses Gedankenexperiment sollten Sie in jeder Phase der Bereitstellung, Verwaltung und Wartung Ihrer IT-Geräte anstellen; und das gilt für die Aufrüstung von Komponenten, die Verlängerung der Nutzungsdauer bestehender Ausrüstung, die Einführung von Drittanbieter-Wartung oder eine Neubewertung der Kriterien für die Anbieterauswahl. Damit Ihr Unternehmen wachsen kann, brauchen Sie eine Strategie, die stetige Entwicklung und Verbesserung fördert und nicht einfach auf statische und eingefahrene Methoden setzt. Wie lautet einer der Grundsätze von Google: „Gut ist nicht gut genug.“ Erfolgreiche Unternehmen suchen ständig nach Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Verbesserung dessen, was sie bereits tun.

Diese Haltung erstreckt sich auch auf die Anschaffung von technischer Ausrüstung, insbesondere von Servern, Switches und Routern. Schließlich sind nicht alle IT-Geräte gleich. Daher sollten auch nicht alle Geräte gleich behandelt werden. Man kann viel Geld sparen, wenn man sich auf dem Sekundärmarkt nach gebrauchter Hardware umsieht. Viele solcher Produkte, die nach den Maßstäben der Hersteller bereits als „alt“ gelten, haben noch eine Nutzungsdauer von zehn oder mehr Jahren. Das geben selbst die meisten Hersteller, wenn auch nur widerstrebend, zu. Insofern haben Unternehmen, die überkommene Kategorien wie „alt“ hinterfragen, die Möglichkeit, ihre Beschaffungsstrategie insgesamt einmal auf den Prüfstand zu stellen. Ältere Ausrüstung muss kein Hemmschuh sein, vielmehr kann sie in eine Strategie der Hardware-Beschaffung eingebettet werden, die Chancen für Kosteneinsparungen und Wachstum bietet.

Möchten Sie erfahren, wie das funktioniert? Erst einmal muss man wissen, dass aktuelle und neue Server sowie zertifizierte Geräte der vorherigen Generation von allen Herstellern ohne weiteres auf dem Sekundärmarkt verfügbar sind. Das gilt auch für Switches, Router, VoIP, Adapter und NICs. Je nach Alter und Komplexität der Ausrüstung können die Einsparungen Analysten zufolge bei 50 bis 70 % des rabattierten Preises für neue Hardware liegen.

Gebrauchte Ausrüstung wird oft vollständig konfiguriert, zusammengebaut und individuell angepasst geliefert, was die Bereitstellung erheblich vereinfacht. Führende Unternehmen im Sekundärmarkt können jeden Ort der Welt beliefern und das meist schon am nächsten Werktag. Ein Hersteller mit einem solchen Lieferservice dürfte nicht leicht zu finden sein.

Unternehmen, die sich der neuen Strategie zuwenden, müssen allerdings ihre Hausaufgaben machen. Anbieter im Sekundärmarkt haben durch hohe Investitionen in eigene Testanlagen sichergestellt, dass Ports und Lasten für alle Geräte geprüft sind. Alle Anlagen werden von zertifizierten Technikern strengen Tests unterzogen, sodass Effizienz und Zuverlässigkeit auf einem Niveau gewährleistet sind, das den Herstellerstandards entspricht und diese nicht selten sogar noch übertrifft.

Einen hervorragenden Einblick in solche Investitionstätigkeit vermittelt der virtuelle Rundgang durch unser Vertriebszentrum für Nordamerika (alternativ können Sie sich auch über unsere globalen Kapazitäten informieren und erfahren, an welchen Orten wir Lagerbestände für weltweite Auslieferung und Service bereithalten). Unter anderem haben wir über 200 Millionen USD in Lagerbestände investiert, die bei Bedarf innerhalb eines Tages getestet, verpackt und versandfertig sind. Außerdem verfügen wir über ein Spirent® Testzentrum für Datenübertragungsraten, in dem spezialisierte Techniker mit Cisco-Zertifizierung tätig sind. Das Zentrum ist zudem nach TL 9000 und ISO 9001:2008 zertifiziert. Curvature bietet umfassend getestete und konfigurierte Geräte für den sofortigen Einsatz, die eine geprüfte Ausfallrate von nur 0,5 % aufweisen, was deutlich unter den Herstellerstandards für Neugeräte liegt.

Wie man auf dem Sekundärmarkt richtig agiert

Ob Sie sich für Cisco UCS oder komplexe Server-Lösungen wie die IBM pSeries interessieren: Als Einkäufer müssen Sie gut informiert sein, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Stellen Sie zum Beispiel sicher, dass der Anbieter eine lebenslange Garantie für die Echtheit anbietet und ggf. die Verfügbarkeit erforderlicher Firmware-Aktualisierungen gewährleistet. Achten Sie besonders auf Angebote, bei denen Software mitgeliefert wird.

Wenn Sie Server oder andere Hardware im Sekundärmarkt kaufen, sollten Sie über Ihre Workloads Bescheid wissen und sich über ihre Anforderungen an Kapazitäten und Funktionalitäten im Klaren sein. Für nicht erfolgskritische Anwendungen brauchen Sie keinen „Lamborghini-Server“.

Seriöse Sekundärmarktanbieter bieten eine Garantie von mindestens einem Jahr auf alle Geräte, garantierten Geräteersatz über Nacht und zertifizierten technischen Support. Das ist ein entscheidender Aspekt, da bei vielen Herstellern dafür zusätzliche Kosten entstehen. Die führenden Unternehmen im Sekundärmarkt sind sich auch der Wichtigkeit von Zertifizierungen bewusst. Achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter Qualitätsstandards wie TL 9000, ISO 9001 und ISO 27001 nachweisen kann.

Schließlich sollten Sie auch alle verfügbaren Service- und Support-Optionen potenzieller Sekundärmarkt-Provider prüfen, denn die führenden Vertreter bieten normalerweise bestimmte professionelle Services wie Installation und Anleitung bei der Bereitstellung an.

Notwendige Innovationen

In den Unternehmen ist heute viel von Innovation die Rede, und manchmal kommt es dabei auch zu Missverständnissen. Innovation bedeutet nicht zwangsläufig, dass man „das Neueste und Größte“ haben oder sein Budget sprengen muss. Man kann auch innovativ sein und trotzdem im Budgetrahmen bleiben. Unternehmen des Sekundärmarkts betrachten Ihre Netzwerk, Ihr Rechenzentrum und Ihre Speicherumgebung sehr viel ganzheitlicher, da Entscheidungen in einem Bereich sich auch an anderer Stelle auswirken können.

Ein internationaler Anbieter von Haushaltsprodukten hat zum Beispiel festgestellt, dass ihm die Entscheidung für gebrauchte Server bei anschließenden Anschaffungen 20 % Ersparnis brachte, ohne sich auf den Uptime-Wert von 99,8 % auszuwirken. Die eingesparten Mittel wurden in qualitativ bessere Firewalls investiert, die über umfassendere Funktionen verfügten und das Sicherheitsniveau erhöhten.

Noch mehr gute Nachrichten: Der Sekundärmarkt ist keine Einbahnstraße. Auch die Entsorgung und Wiederherstellung von Geräten sind nicht zu vernachlässigen. Abhängig vom Partner, für den Sie sich entscheiden, muss die Entsorgung von Geräten nicht immer zusätzliche Kosten verursachen. TPM-Provider wie Curvature bieten Services rund um die Entsorgung von IT-Geräten (IT asset disposition services, ITAD), die eine sichere Stilllegung und Entsorgung alter oder ungenutzter Geräte ermöglichen. Mit ITAD-Services von Curvature kann Alt-Hardware noch zur Finanzierung neuer Ausrüstung oder Services beitragen. Geräte können ohne Sicherheitsrisiko für andere Zwecke wiederverwendet, weiterverkauft oder wieder aufbereitet werden. Geben Sie Ihre ausrangierte oder nicht mehr benötigte Hardware in Zahlung, anstatt sie zu verschrotten oder einzumotten, und freuen Sie sich über unverhoffte Einnahmen.

Geht es auch ganz ohne neue Server?

Gartner empfiehlt „Strategy No. 10: Avoid New Servers Altogether by Optimizing Mode 1 and Mode 2 Operations.1

Analysten sind der Meinung, dass man durch die Optimierung von Modus-1- und Modus-2-Operationen neue Server ganz vermeiden kann.2 Mithilfe von Tools des IT Information Management (ITIM) können Sie sich schnell über die Verwendung und Kapazitäten von Komponenten informieren und gleichzeitig zusätzliche Ressourcen verfügbar machen, indem Sie „Zombie“-Server erkennen und eliminieren. Nicht genutzte oder zu wenig ausgelastete Server, auf denen häufig nicht gewartete Anwendungen laufen, sollten außer Betrieb genommen oder auf virtualisierte oder Container-Hosts verschoben werden.
Für Modus-2-Umgebungen können Sie auf Anwendungs-Container wechseln, um höhere Nutzungsraten Ihrer bestehenden Infrastruktur zu erzielen. Container verhindern die mit virtuellen Maschinen verbundenen Leistungseinbußen und ermöglichen eine höhere Tenant-Dichte auf den Server-Hosts. Denken Sie aber daran, dass dieser Ansatz unter Umständen Änderungen Ihrer Infrastruktur und Betriebsstrategie nötig macht.
Am Ende ist alles eine Frage der Präferenzen und Optionen. Jeder bildet sich seine eigene Meinung. Wenn Sie neue Methoden der Beschaffung übernehmen möchten, sollten Sie vor allem denen gut zuhören, die nicht an einen Hersteller oder an eine Methode gebunden sind. In Bezug auf die Optionen sollte man sich erst einmal vom Druck unnötiger vorzeitiger Aktualisierungen befreien. Das Ende der Lebensdauer ist nicht das Ende der Welt. Vielmehr bedeutet es: Sie haben noch andere Optionen, die Ihnen die Flexibilität geben, Ihr Unternehmen an die erste Stelle zu setzen.

Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die Gartner-Publikation „10 Ways to Reduce the Cost of Acquiring Servers”

 


1Gartner: „For infrastructure supporting Mode 1 operations, servers and virtual machines that are deployed but idle represent a significant fraction of the total installed base. Use IT information management (ITIM) tools to monitor component usage and capacity, and free up capacity by hunting down and eliminating these “zombie” servers. Unused or underutilized servers often run unmaintained applications, which can be retired or shifted to virtualized or containerized hosting.” Gartner, 10 Ways to Reduce the Cost of Acquiring Servers, Daniel Bowers, 27 October 2017.

2Gartner sagt dazu: „The secondary market, also called the “used-hardware market,” can offer significant savings on server hardware. Secondary market resellers offer both refurbished and “new in box” products. Such hardware is best for use with noncritical and disaster recovery use cases, especially when hardware is particularly expensive, or you are purchasing models or configurations similar to ones you already own. Depending on the age and complexity of the equipment, savings can be 50% to 70% off the discounted price of new hardware.” Gartner, 10 Ways to Reduce the Cost of Acquiring Servers, Daniel Bowers, 27 October 2017.

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