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Widerstehen Sie dem Trend: Warum ein eigenes Rechenzentrum nach wie vor sinnvoll ist

Widerstehen Sie dem Trend: Warum ein eigenes Rechenzentrum nach wie vor sinnvoll ist

Im vergangenen Jahr erreichten Investitionen in Rechenzentren ein Rekordhoch. Bereits im dritten Quartal 2017 waren die Ausgaben mit 18,2 Milliarden USD doppelt so hoch wie im Jahr 2016. Dafür gibt es natürlich Gründe. Denn Rechenzentren bestimmen im Wesentlichen die Gewohnheiten der Verbraucher. Sie sorgen für Mobilität und bieten fast unendlich viele Möglichkeiten für alle Lebensbereiche. So könnten wir ohne Rechenzentren keine Musik- und Video-Streamingangebote nutzen. Die Menge der Daten, die durch solche Aktivitäten erzeugt werden, steigen rasant an.

Unternehmen müssen daher Wege finden, alle jene Daten zu verarbeiten, die von Menschen minütlich produziert werden. Laut dem Bericht "Data Never Sleeps" von Domo aus dem Jahr 2017 erzeugt die Gesellschaft pro Minute folgende Datenmengen:

•    Netflix: 69,444 Stunden Video-Streams
•    Snapchat: 527,760 geteilte Fotos
•    YouTube: 4,146,600 betrachtete Videos
•    SMS: 15,220,700 übertragene Nachrichten
•    Google: 3,607,080 Suchanfragen

Die oben genannten Zahlen geben nur eine Momentaufnahme wieder. Klicken Sie hier für die vollständige Infografik.

Das grundlegende Problem des Cloud Computing

Es ist erwartbar, dass die Rechenzentrumsbranche trotz der globalen geo- und wirtschaftspolitischen Risiken florieren und sich entsprechend der Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen entwickeln wird. Auch wenn heute häufiger Cloud Services in Anspruch genommen werden, bauen viele Unternehmen nach wie vor eigene Rechenzentren auf.

Warum ist das so?

Geht man beispielsweise davon aus, dass die Speicherkapazität erhöht werden soll, so ist ein Hauptargument für eine Cloud Computing-Strategie die Möglichkeit zu skalieren, ohne ein eigenes Rechenzentrum aufbauen und verwalten zu müssen. Das Cloud-Servicemodell ist daher verständlicherweise auf den ersten Blick wirklich verlockend. In der Tat ist das Modell für viele Unternehmen geeignet, denn es ist direkt verfügbar, leicht zu konfigurieren und unkompliziert zu verwalten.

Doch es gibt einen fundamentalen Nachteil. Dieses Konstrukt eignet sich nicht für jede Organisation. Jedem erfolgreichen Migrations- bzw. Umstellungsprojekt im Hinblick auf Cloud-Computing können mehrere Organisationen gegenübergestellt werden, die Kursänderungen während der Umstellungsprozesse vollzogen haben.

Cloud computing sticker shock is a real problem that companies face, as many CFOs and CIOs experience unexpected costs when they see their monthly cloud bills. Trading platform Deep Value discovered that using Amazon’s EC2 service was actually 380 percent more expensive than running its own data center.

Für viele Unternehmen ist eine vollständige Cloud-Migration sehr zeitaufwändig, sodass ein Hybridmodell eine praktikablere und bessere Lösung sein könnte. Wie auch immer Sie sich entscheiden, Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit sollten den Ausschlag geben sowie der Anspruch die Kontrolle zu behalten.

Fallbeispiel: Das Unternehmen Snap

Anlässlich seines Börsengangs verö fentlichte das Unternehmen insbesondere zwei Aspekte. Zum einen wurde die Unterzeichnung eines Cloud-Infrastruktur-Vertrags mit Google über 2 Milliarden USD bekannt gegeben und zum anderen wurden die geplanten Zahlungen für AWS-Services benannt. Diese umfassen Kosten von einer Milliarde USD über die nächsten fünf Jahre hinweg. Für das bei Google und AWS investierte Geld hätte Snap zweifellos mehrere erstklassige Datenzentren, wie beispielsweise Facebook aufbauen, können.

Sicherheitslücken

Cloud Computing hält nicht zwingend, was es verspricht. Den Unternehmen ist vielfach bewusst, dass nach wie vor Sicherheitsprobleme im Rahmen von Cloud-Computing auftreten können. Man denke nur an die Entwendung der Daten von 198 Millionen amerikanischen Wählern durch Deep Root Analytics, eines vom Republican National Committee (RNC) beauftragten Datenanalyseunternehmens. Wegen einer fehlerhaften Konfiguration eines Amazon S3 Buckets, bei der den Dateien das Attribut "öffentlich" statt "privat" zugeordnet worden war, waren die privaten Daten von Millionen Wählern, inklusive Namen, Adressen, e-Mail-Adressen, Telefonnummern, Wählernummern und vieles mehr, für jedermann zugänglich.

Die Lösung ist...

Ich sage nicht, dass Cloud-Computing schlecht ist im Vergleich zum Aufbau eines eigenen Rechenzentrums. Im Gegenteil, wir haben viele Kunden, die sich für eine Hybrid-Lösung oder eine Umstellung entschieden haben und bei der Anpassung Ihrer IT-Infrastruktur auf unsere Unterstützung setzen.

Unternehmen sollten die Kontrolle keinesfalls aus der Hand geben und viele sehen in einer Hybridlösung größere Kontrollmöglichkeiten verankert.

Mein Rat lautet: Prüfen Sie Ihre Anbieter gründlich. Messen Sie Ihre potentiellen Anbieter an Ihren höchsten Standards, so als wollten Sie Ihr Team erweitern. Beziehen Sie die Verfügbarkeit von Service-Mitarbeitern, die Lage der Standorte und die Erfolgsbilanz des Anbieters in Ihre Überlegungen mit ein. Vor allem prüfen Sie die erwartbaren Kosten. Überraschende Kosten bei einem Versorgermodell sowie versteckte Gebühren, können ein Problem darstellen.

Schlussendlich liegt es in Ihrem Interesse, dass Ihre Daten sicher sind und das Schicksal Ihres Unternehmens in Ihren Händen verbleibt.

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