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Kennen Sie den Lebenszyklus Ihrer IT?

Kennen Sie den Lebenszyklus Ihrer IT?

Der Einsatz der IT hat sich im Laufe der Jahre schnell weiterentwickelt, da ihr Einfluss erheblich gewachsen ist. Die IT ist heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr, sondern eine zentrale strategische Ressource. In einer Welt, in der digitale Transformation und digitale Disruptoren ganze Branchen verändern, werden IT-Upgrades jetzt genau beobachtet - nicht nur von CIOs, sondern auch von anderen Führungskräften der C-Suite, wie CFOs und CEOs.

Den IT-Lebenszyklus verstehen

Trotzdem verlassen sich viele Unternehmen bei der Modernisierung ihrer IT-Systeme weiter auf althergebrachte Strategien. Die meisten Unternehmen richten sich nach einem starren Lebenszyklus und erneuern ihre Hardware alle drei bis fünf Jahre. Voll funktionsfähige Geräte – wie Router, Core-Switches, Wireless Access Points, Server und Sicherheitsausrüstung – werden im Rahmen geplanter Upgrades oft ausgemustert oder eingetauscht.

Regelmäßige Upgrades können durchaus sinnvoll sein. Upgrades sind grundsätzlich leistungsfähiger oder bieten neue Funktionalitäten, können dem Unternehmen also nützen; zudem sind sie steuerlich absetzbar. In vielen Fällen planen Unternehmen ihre Upgrades jedoch nach Zeitfenstern, die ihnen die Hersteller mit ihren "End-of-Life" Ankündigungen vorgeben.

Die Dauer des IT-Lebenszyklus richtet sich nach den Anforderungen der Organisation, ihrer Anwendungen und Strategien. Doch die von den Geräteherstellern diktierten Lebenszyklen sind viel kürzer als die tatsächliche Lebensdauer der Geräte. Eine starre Abfolge verfrühter Upgrades bindet wertvolle Ressourcen, die effektiver für eigene Projekte genutzt werden könnten.

Eine herstellerunabhängige, tragfähige und wohlüberlegte Upgrade-Strategie kann dem Unternehmen jedoch in zweifacher Hinsicht nützen: Sie spart Kosten und gewährt IT-Agilität. Und mit einem kompetenten Partner bleibt die Zuverlässigkeit der Systeme auch bei Drittanbieter-Wartung gewahrt.

Warum ist ein Hybrid-Supportmodell ideal?

Über die Drittanbieter-Wartung herrscht das verbreitete Missverständnis, dass diese andere Alternativen ausschließen würde. Es geht jedoch nicht darum, den kompletten Support an Drittanbieter zu übertragen; die optimale Lösung ist ein Hybridmodell. Das heißt, neue Geräte lässt man vom Hersteller warten, ältere Geräte vertraut man Drittanbietern an.

Um zu prüfen, welche Geräte in die Drittanbieter-Wartung überführt werden können, schauen Sie sich die vier zentralen Service-Bausteine eines üblichen Wartungsvertrags an: Zugang zu Software-Updates, technische Unterstützung, Austausch oder Reparatur von Geräten und Support vor Ort. Mit Ausnahme von Software-Updates können Sie alle Bausteine einem Drittanbieter überlassen. Je nach Größe des Hersteller-Technikerteams in der Region können Drittanbieter sogar höhere Service-Levels anbieten.

Geräte, deren Hersteller noch regelmäßig proprietäre Software-Updates bereitstellt, kommen möglicherweise nicht für die Drittanbieter-Wartung in Frage. Doch nicht jeder Hersteller gibt regelmäßig Updates heraus, und wenn, dann mit zeitlich abnehmender Häufigkeit. (Software-Updates für ältere Produkte laufen in der Regel langsam aus, bevor sie komplett eingestellt werden.) Im Durchschnitt eignen sich 40 bis 60 Prozent einer typischen Infrastruktur für Drittanbieter-Wartung, das heißt, die meisten Unternehmen können sofort Geld einsparen, um damit innovative IT-Projekte zu finanzieren.

Fragen an einen unabhängigen Support-Anbieter

Bei der Wahl eines geeigneten Drittanbieters sollten Sie sich über seine Lieferkette und seinen Lagerbestand informieren. Ein Drittanbieter kann defekte Geräte nur dann ersetzen, wenn er über eine robuste Lieferkette verfügt und die Ersatzteile nach bewährter Methode aus seriösen Quellen bezieht. Teile, die auf dem Sekundärmarkt bezogen werden, müssen strenge Test- und Validierungsverfahren durchlaufen.

Fragen Sie unabhängige Wartungsanbieter nach technischem Support auf Ebene 3. Das bedeutet, dass der Anbieter Einsätze vor Ort durchführen kann und über zertifizierte Techniker verfügt, die kompliziertere Probleme wie anomales Betriebsverhalten und Programmfehler im System beheben können. Daher können einige Drittanbieter Support auf Ebene 3, wenn überhaupt, nur in begrenzten Regionen oder für bestimmte Produkte anbieten.

Nicht alle unabhängigen Anbieter leisten den gleichen Umfang an technischem Support. Mit unserem zentralen technischen Know-how, das wir uns bei Curvature in 30 Jahren aufgebaut haben, können wir komplexe Probleme aller Netzwerk-, Server- und Speicherplattformen beheben.

In unserer Kurzanleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie den richtigen Drittanbieter finden.

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